mex - intermediale und experimentelle Musikprojekte, Dortmund

Look & Listen am Ende des Jahrtausends

1997
Künstlerhaus e.V. / D-Dortmund

Konzertreihe mit besonderer Berücksichtigung audio-visueller Verknüpfungen

Absolutno (SERB)
Illiana Alvarado (PL)
Christoph Bangert (D)
Llorenç Barber (E)
Guy De Bièvre (B)
BIT 20 (NOR)
Maria Blondeel (B)
Karl-Heinz Blomann (D)
Martin Blume (D)
Christina Bott (D)
Marek Choloniewski (PL)
Paul DeMarinis (USA)
Jim Denley (Aus)
Disc Doctors (D)
Axel Dörner (D)
Drei Eisenhammer (D)
Petra Dubach (NL)
Dan Evans Farkas (USA)
Hauke Harder (D)
Barbara Held (E)
Mario Van Horrik (NL)
Ruper Huber (Au)
Seth Josel (D/USA)
Wladyslaw Kazmierczak (PL)
Thomas Köner (D)
Mathilde Kohl (D)
Michael Kolberg (D)
Peter Kowald (D)
Hubert Lobnig (Au)
Alvin Lucier (USA)
Marcio Mattos (BRAS)
Manuel Mota (PORT)
Sainkho Namchalak (TUVA)
Paloma Navares (E)
Phill Niblock (USA)
Atsushi Ogata (J/USA)
Lesley Olson (D/USA)
Josef Reiter (Au)
Scott Roller (D/USA)
John Russel (GB)
Joachim Striepens (D)
Daniela Swarowsky (AU)
Roger Turner (GB)
Michael Vorfeld (D)
Phil Wachsman (GB)
Heinz Weber (D)
Shinichi Yanai (J)
Young Farmers Claim Future (B)
Marcus Zaja (D)

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Unter dem neuen Titel Look & Listen am Ende des Jahrtausends wurde die bekannten Konzertreihe mit besonderer Berücksichtigung audio-visueller Verküpfungen, fortgesetzt. Zudem wurden das Abendprogramm als Testlauf mit vier Videospecials das jeweilige Abendprogramm zusätzlich erfolgreich berreichert.Neben dieser seit 1993 kontinuierlich mit ebenso kontinuierlicher Unterstützung von Projazz e.V. und des Kulturbüros der Stadt Dortmund stattfinden ganzjährigen Konzertreihe und einer Internetpräsentation des österreichischen Komponisten Rupert Huber, im Rahmen der internationalen Auslandskulturtage, konnten im Laufe des letzten Jahres wieder diverse Specials realisiert werden:

Six Ears

…………….1997…………..

Neue Musik in St. Petri

St. Petri Kirche
Westenhellweg, Dortmund

HEINZ WEBER
MARKUS ZAJA
DISC DOCTORS
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Open Systems

19.11.–23.11.1997
Bochum – Essen – Herne – Dortmund

Festival für zeitgenössische Kunst und Musik im Ruhrgebiet
Katalog, Medienspiegel, Foto-, und Videodokumentation
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Das Programm von Open Systems zeigt das Revier in Bewegung. Eine dezentrale, das Ruhrgebiet umspannende, Gemeinschaft im Kulturleben aktiver, eingetragener Vereine, entwickelte in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Städten ein umfangreiches Festival, und versucht einen Bilck in die kulturelle Zukunft des größten Ballungsgebietes Europas zu werfen. Der Dortmunder Veranstaltungstag des Festivals fesselte sein Publikum mit der MeX-üblichen Bandbreite gegensätzlicher Ansätze zeitgenössischer Musik und Klangkunst. Die minimalistischen Videos des japanischen Künstlers Atsushi Ogatas, die archaisch anmutenden Glockenperformance des Spaniers Llorençe Barber, Bit 20, das norwegische Ensemble für zeitgenössische Musik, die Multimedia-Experimente der belgischen ‘Gruppe Young Farmers Claim Future’ oder die Musik der tuvanesischen Sängerin Sainkho Namchalak sowie etliche andere Events umströmten in ihrer Gegensätzlichkeit das Publikum vom Nachmittag bis in die frühen Morgenstunden.

unter anderen02 /among others02

11.7.–20.7.1997
Künstlerhaus e.V. / D-Dortmund

Ausstellung
Katalog, Medienspiegel, Foto-, und Videodokumentation
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Fand bereits zum zweiten Mal statt, diesmal unter Beteiligung belgischer, deutscher, spanischer, polnischer, österreichischer, japanischer und US amerikanischer Künstler, Musiker und Initiativen. Das Projekt versteht sich als internationales Treffen unabhängiger Kulturträger mit der Idee, intermedial ausgerichtete Gemeinschaftswerke von Künstlern verschiedener Genres zu präsentieren. Wie auch beim ersten Mal zeugen eine Reihe von bereits stattgefundener (Belgien, Spanien, Polen) und noch auszutragender (Östereich, Japan) Folgeausstellungen in den beteiligten Ländern, von dem engagierten und begeisterten Feedback, dass das Dortmunder Konzept bei den Initiativen auslöste. Während Unter Anderen - among others.2 performte eine polnische Künstlergruppe um Illiana Alvarado, Marek Choloniewski und Wladyslaw Kazmierczak kopfüber auf dem Dachboden. Im Garten wurde von 3 Eisenhammer, einem Kollektiv arbeitsloser Brauingenieure aus Berlin Bier gebraut, das Foyer von zwei Wienern in eine Audio-Video-Skulptur umfunktioniert und der Keller von Michael Vorfeld (D) und Maria Blondeel (B) für eine Arbeit aus Licht genutzt. Christoph Bangert und sein japanischer Kooperationspartner Shinichi Yanai nutzten in ihrer Blitzlichtinstallation die Netzhaut des Besuchers als Ausstellungsort.