3. Mai 2008 Samstag - 20 h
mex im Künstlerhaus Dortmund
SILLY
DIEB13
WERNER DAFFELDECKER
MICHAEL MOSER
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Silly
SILVIA FÄSSLER
lloopp, electronics
BILLY ROIZE
kluppe, turntable
DIEB13
turntables
WERNER DAFELDECKER
Bandecho und Super 8 Film
MICHAEL MOSER
Cello, Elektronik
Im Sinne einer nachhaltigen Anbandelung von Ruhrgebiet und Alpenland bietet mex ein exquisites Festprogramm österreichischer Experimentalmusik. Erwartet werden Gipfel der musikalischen Improvisationskunst, Schmankerl kammermusikalischer Finesse und - felix austria! - die geschickte Verknüpfung verschiedenster Königsdisziplinen mex-typischer Musik.
Das Laptop-Sampling des Frauenduos Silly besticht durch Nuancenreichtum und heitere Schrägheit. Weißes, pinkes und braunes Rauschen und absonderliche Geräusche unbekannter Herkunft ergeben in der Live-Improvisation einen feinen, gelegentlich traumhaft groovenden Krach. Anders Werner Dafeldecker: er rekontextualisiert Orte und Geräusche durch geschicktes Kombinieren der Ausschnitte und Samples von Bandecho und Super 8 Film. Bewegungsabläufe sind in und Ötzi ist out: Hier geht es um das Einfrieren von Zeit. Veritable Popmusikfragmente und sogar Jazzdeformationen kratzt hingegen der turntable-Improvisator dieb13 aus seinen disparaten Vinylplatten und produziert derart, vielleicht auch unter anderem Pseudonym, ein markantes Wechselspiel von Sound und Break. Ebenfalls fingerfertig, jedoch anhand von Zarge, Schnecke und Saiten eines original Cellos sowie Live-Elektronik nutzt Michael Moser den Raum als erweiterten Resonanzkörper und Filter, der durch mehrfache Wiederholung das Klangmaterial auf seine Grundzüge reduziert. Diesen “Ableitungen” hat der Post-Konzeptionalist musikalisch noch einiges hinzuzufügen.
Garantiert alphornfrei!
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Silly

Werner Daffeldecker

Michael Moser
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Veranstaltet von mex - intermediale und experimentelle Musikprojekte e.V. im Rahmen von scene: österreich in nrw in Kooperation mit BLACK BOX im Cuba/Münster und SALON DES AMATEURS/Düsseldorf. Mit freundlicher Unterstützung vom Kulturbüro der Stadt Dortmund und mit Dank ans Künstlerhaus Dortmund.