21. September 2007
Freitag - 20 h
mex im Künstlerhaus Dortmund
GOGO // MAIK HESTER
// YAN JUN // WU NA
// JOACHIM STRIEPENS
MICHAEL THIES // CHRISTIAN THOMÉ
// LI TIEQIAO // THORSTEN WAGNER
// SHOU WANG

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GOGO [Peking]
Video
MAIK HESTER [Dortmund]
Akkordeon
YAN JUN [Peking]
Stimme, Elektronik
WU NA [Peking]
Gu Qin
JOACHIM STRIEPENS [Dortmund]
Klarinette
MICHAEL THIES [Köln]
Video
CHRISTIAN THOMÉ [Köln]
Schlagzeug
LI TIEQIAO [Peking]
Sax
THORSTEN WAGNER [Dortmund]
Elektronik
SHOU WANG [Peking]
Gitarre, Computer, Elektronik
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Nach einer langen Sommerpause, die einige möglicherweise bei der documenta für eine Begegnung mit 1000 Chinesen genutzt haben, verleitet der mexsche September die Ohren mit Klängen aus der fernen Mitte, die sich mit heimischer Exotik vermischen: Jazz, Neue Musik und Improvisation stehen auf dem Tagesplan.
Das Saiteninstrument Gu Qin ist seit über 3000 Jahren mit seinem zarten Timbre das perfekte Soloinstrument für ein handverlesenes Publikum. Also genau das Richtige für mex; jedoch mit dem minimalen Unterschied, das ihre Spielerin (Na) nicht alleine auftritt, sondern in unvorhersehbarer Kombination mit bis zu neun (!) Akteuren. Ähnlich fremdartig kann einem da die westfälische Tischharmonika (Hester) vorkommen, die durch einen der ausdruckstärksten Schlagzeuge des Rheinlands (Thomé) untermischt wird. Ein ehemaliger Militärposaunist (Tieqiao) und ein ehemaliger Blixa-Bargeld-Kollaborateur (Wang) machen gemeinsame Sache. Den Gesangspart bei mex bestreitet die treibende Kraft der chinesischen Subkultur (Jun) mit Kontaktmikrophonen und Effektpedale. Ebenso freuen wir uns auf den Vertreter der Namensverwandtschaft e-mex und exzellenten Klarinettisten (Striepens). Einen Vorgeschmack auf weitere Wagnerfestspiele im Rahmen des Trios gelb schweigt anders bietet der alle Register ziehende Live-Elektroniker, welcher auch schon die verschrobenen Arien von Maggie Nichols begleitete (Wagner). Vervollständigt wird das Ganze durch die bebilderte Erleuchtung vom gelernten Fachinformatiker und Video-Performer (Thies), für den die Programmiersprache Max kein Fachchinesisch ist, und durch die VJane (Gogo), die Strasbourg-beeinflussten, psychedelischen Surrealismus zum Besten gibt.
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Veranstaltet von mex – intermediale und experimentelle Musikprojekte e.V. Mit freundlicher Unterstützung durch das Künstlerhaus Dortmund sowie Pro Jazz e.V. und dem Kulturbüro der Stadt Dortmund. Kuratiert von Maija Julius und Frischzelle/Zeitkunst e.V. www.zeitkunst.eu/frischzelle