{"id":5263,"date":"2018-09-21T16:19:39","date_gmt":"2018-09-21T14:19:39","guid":{"rendered":"http:\/\/www.mexappeal.de\/?p=5263"},"modified":"2022-11-10T11:43:41","modified_gmt":"2022-11-10T09:43:41","slug":"mexhibition-13-oktober-18-november-2018","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.mexappeal.de\/?p=5263","title":{"rendered":"13. OKTOBER &#8211; 18. NOVEMBER 2018"},"content":{"rendered":"<div>mexhibition<\/div>\n<p>(Ist das weg? Oder kann das Musik?)<\/p>\n<p><b>Er\u00f6ffnung: Freitag, 12. Oktober 2018 um 20 Uhr<\/b><\/p>\n<div>\n<p>English below<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/kh-do.de\/Media\/Ausstellungen\/2018\/mexhibition\/mexhibition_karte.jpg\" alt=\"\" width=\"510\" height=\"255\" \/><\/p>\n<p>Krabbelnde Metalldr\u00e4hte, flatternde Tonb\u00e4nder, eine automatische Band, ein ganzer Sessel voller Lautsprecher, zappelnde Regenschirmchen und noch einige feine Dinge mehr. Das ist doch keine Musik, oder? Werke auf der Schnittstelle zwischen Kunst und Musik fallen gerne zwischen die St\u00fchle. Die F\u00e4higkeit, Ger\u00e4usche als etwas musikalisches zu verstehen, gibt uns die M\u00f6glichkeit, eine weitere Dimension mit unseren Sinnen zu erleben, R\u00e4umlichkeit zu erfahren. Warum sollten wir also unterscheiden zwischen einem alten Volkslied oder der klackernden Ampelanlage, zwischen den Aufnahmen von Ruderbooten oder Trompeten auf Bandmaschinen? Alles sind Chancen, seine Umwelt akustisch wahrzunehmen und sinnliche Erfahrungen zu machen. Was k\u00f6nnte sinnlicher sein, als beispielsweise die Komposition \u201eAltes Klavierkonzert f\u00fcr die Weser\u201c von Rolf Julius, in der er Lautsprecher entlang des Flusses aufstellte? Klangkunst bedeutet, sich von Ideen \u00fcberraschen zu lassen, die sich liebevoll in Klang manifestieren. In der Ausstellung k\u00f6nnen die Routen von unterschiedlichen Satelliten beobachtet werden, und ihre Spuren auf der Erdoberfl\u00e4che k\u00f6nnen in Musik umgewandelt werden. Oder wir k\u00f6nnen mit einem Sensor durch die eigene Haut Bilder und T\u00f6ne generieren. Wie w\u00fcrde das wohl klingen?<\/p>\n<\/div>\n<p>Und wenn Werke auf der Schnittstelle zwischen Kunst und Musik gerne zwischen die St\u00fchle fallen: In der mexhibition gibt es mit dem Sonic Chair einen speziellen Sessel, der durch seine eingebauten Lautsprecher und vielen H\u00f6rst\u00fccken zur Auswahl zum Sitzen und Zuh\u00f6ren einl\u00e4dt.<br \/>\nDer mex e.V. veranstaltet experimentelle und intermediale Konzerte im K\u00fcnstlerhaus seit nunmehr 26 Jahren. Der Verein ist aber auch seit der ersten Stunde mit der Liebe zu Klangkunst und Installationen aufgewachsen.<\/p>\n<h2>Beteiligte K\u00fcnstlerInnen:<\/h2>\n<p><b>Jens Brand<br \/>\nRolf Julius<br \/>\nKallabris<br \/>\nBart Maris<br \/>\nTintin Patrone<br \/>\nHans Polterauer<br \/>\nClaudia Robles-Angel<br \/>\nAnna Schimkat<br \/>\n<\/b><b>RaumZeitPiraten<br \/>\nSonic Chair<\/b><\/p>\n<hr noshade=\"noshade\" size=\"1\" \/>\n<div><b>Ausstellungsbegleitende Veranstaltungen:<\/b><\/div>\n<div><\/div>\n<div>\n<h2>3. November 2018:<\/h2>\n<\/div>\n<div>Circuit-Bending Workshop mit Tasos Stamou in Kooperation mit dem Parzelle Festival. Anfragen unter: achim@mexappeal.de<\/div>\n<h2><\/h2>\n<div>\n<h2>16. &amp; 17. November 2018:<\/h2>\n<\/div>\n<div>Blind-mex Konzertabende im klassischen mex-Format mit je drei Sets von unangek\u00fcndigten K\u00fcnstlerInnen<\/div>\n<hr noshade=\"noshade\" size=\"1\" \/>\n<div><\/div>\n<div>\n<p><b>Jens Brand:<\/b> G-Player4, Klang- und Rauminstallation (1994)<\/p>\n<p>Jens Brand wurde 1968 in Dortmund geboren. 1988-94 studierte er an der Kunstakademie M\u00fcnster. Seit 1992 kuratierte er den mex e.V. Infolge von Erfahrungen mit K\u00fcnstlerinitiativen wie dem \u201eHet Apollohuis\u201c in Eindhoven (Paul Panhuysen) oder der \u201eExperimental Intermedia Foundation New York\u201c (Phill Niblock) wandte er sich der Konzeptkunst und der Experimentellen Musik zu. Seither entstanden eine Vielzahl von Installationen, Musik-Performances und intermedialen Projekten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/kh-do.de\/Media\/Ausstellungen\/2018\/mexhibition\/brand.JPG\" alt=\"\" width=\"510\" height=\"201\" \/><\/p>\n<p>In der mexhibition zeigt er seine Arbeit \u201eG-Player4\u201c, die in einem anderen Zusammenhang bereits 2005 im K\u00fcnstlerhaus gezeigt wurde. Der G-(lobal) Player ist ein Apparat, der die Oberfl\u00e4chenstruktur der Erde mittels Satellitendaten abtastet und h\u00f6rbar macht &#8211; genau wie eine Plattenspielernadel die H\u00f6henunterschiede in den Rillen einer Schallplatte in T\u00f6ne umwandelt. Der Untertitel \u201eDie Erde ist eine Scheibe\u201c ist also &#8211; in neuem Kontext &#8211; w\u00f6rtlich zu nehmen. Brand spielt mit wissenschaftlichen Techniken und menschlichen Vorstellungen. Diese Kombination erzeugt eine v\u00f6llig neue Art der Wahrnehmung. Wir \u201eh\u00f6ren\u201c unseren Planeten, der uns dadurch gleichzeitig als Ganzes bewu\u00dft gemacht wird.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/jensbrand.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">http:\/\/jensbrand.com<\/a><\/p>\n<p><b>Rolf Julius:<\/b> Lullaby for the Fishes, Klanginstallation (1984)<\/p>\n<p>Julius wurde 1939 in Wilhelmshaven geboren und starb 2011 in Berlin. Er studierte Kunst an der Berliner Hochschule der K\u00fcnste. Seine ersten Installationen besch\u00e4ftigten sich mit Photographien. Sp\u00e4ter, beeinflusst durch die Arbeiten von John Cage, mehr aber noch durch die zeitgen\u00f6ssische europ\u00e4ische Musik wandte sich sein Interesse in verst\u00e4rktem Ma\u00dfe Umweltger\u00e4uschen und Klangtexturen zu. Er versuchte, Raum mit Klang durch die Kombination pulsierender Texturen mit der Raumakustik zu verbinden, \u00e4hnlich wie David Behrman, Alvin Lucier und David Tudor.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/kh-do.de\/Media\/Ausstellungen\/2018\/mexhibition\/julius.jpg\" alt=\"\" width=\"510\" height=\"342\" \/><\/p>\n<p>Rolf Julius war der archetypische \u201eKlang-K\u00fcnstler\u201c. Er malte mit Kl\u00e4ngen, er kolorierte mit Tonh\u00f6hen. Sein Werk verlangt nach Aufmerksamkeit und Offenheit dessen, der moderne Kunst sch\u00e4tzt. Er sammelte Ger\u00e4usche und kombinierte sie mit separat aufgenommenen Einzelt\u00f6nen, die &#8211; elektronisch modifiziert und vermittels kleiner Lautsprecher gefiltert &#8211; in Musik transformiert wurden. Abh\u00e4ngig von der Oberfl\u00e4chenbeschaffenheit der Orte, an denen die Lautsprecher angebracht sind &#8211; an einer Wand, auf dem Fu\u00dfboden oder auch im Freien &#8211; schwingen die Objekte mit und \u201eatmen\u201c den Klang. So auch sein Werk \u201eLullaby for the Fishes\u201c aus dem Jahr 1984, welches uns durch seine Tochter Maija Julius zur Verf\u00fcgung gestellt wird, die den mex e.V. bis 2015 kuratiert hat.<\/p>\n<p><b>Kallabris:<\/b> Fields, Klanginstallation<\/p>\n<p>Kallabris ist ein musikalisches Projekt, das Mitte der 80er Jahre entstanden ist und sich seitdem im aktiven Umgang mit Ger\u00e4uschen, Beschr\u00e4nkungen und Gegenst\u00e4nden des Alltags \u00fcbt. Privat hei\u00dft Kallabris Michael Anacker, aber das ist eine ganz andere Geschichte.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/kh-do.de\/Media\/Ausstellungen\/2018\/mexhibition\/kallabris.jpg\" alt=\"\" width=\"510\" height=\"342\" \/><\/p>\n<p>Fields von Kallabris ist eine Installation f\u00fcr Felder mit Gruppen von Papierlautsprechern, die ein in sich geschlossenes Kommunikationssystem darstellen. Die Felder t\u00f6nen und bewegen sich aufgrund der gleichen elektro-magnetischen Reizungen und transportieren so die eingehenden Informationen weiter. Alle Felder reagieren unterschiedlich, zugleich versucht der Verbund der Felder, ein Equilibrium herzustellen. St\u00f6rungen in einzelnen Feldern werden durch das gesamte Netz kompensiert. Fields ist ein kybernetisches Modell von Verhalten, das die Toleranz zeigt, in Handlung \u00fcberzugehen. Das geschieht auf der Grundlage basaler kommunikativer Muster. Lexikon, Syntax, Semantik und Pragmatik gehen eine Verbindung ein, die rhythmisch jeden Algorithmus \u00fcbersteigt. Fields zeigt die Mechanik der Interpretation und ihre Fragilit\u00e4t.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.kallabris.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">http:\/\/www.kallabris.de<\/a><\/p>\n<p><b>Bart Maris:<\/b> Loops, Klang- und Rauminstallation<\/p>\n<p>Bart Maris ist ein belgischer Trompeter. Er hat mit sehr vielen Bands gearbeitet und hat unter anderem f\u00fcr die Flat Earth Society, dEUS, Zita Swoon gespielt und mit Art Zoyd, Fred Frith, John Zorn, Evan Parker und vielen mehr kooperiert und h\u00e4lt eine Gastprofessur an der School of Arts in Ghent inne.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/kh-do.de\/Media\/Ausstellungen\/2018\/mexhibition\/maris.jpg\" alt=\"\" width=\"383\" height=\"510\" \/><\/p>\n<p>Loops ist eine Klanginstallation aus Lautsprechern und vintage Bandmaschinen. Jeder Lautsprecher spielt einen eigenen Loop von einem kurzen Klangfragment, komponiert von Walabix und Bart Maris (in unterschiedlichen Orchestrierungen). Vorproduziert als Audio-Track in unterschiedlichen L\u00e4ngen mit Stille. Die \u00dcberlappung der vielen Bandmaschinen erschafft eine sich st\u00e4ndig ver\u00e4ndernde Komposition von unterschiedlicher Dichte und mehreren Ebenen.<\/p>\n<p><b>Tintin Patrone: <\/b>Art Yard (2017), Videoinstallation<\/p>\n<p>Tintin Patrone wurde 1983 in Marburg geboren. Sie studierte an der Hochschule f\u00fcr bildende K\u00fcnste bei Korpus &amp; L\u00f6ffler, Haegue Yang und Matti Braun. In ihren Arbeiten erf\u00e4hrt Akustik einen besonderen Stellenwert. Tintin baut Instrumente, tuned Autos und gr\u00fcndet Kollektive, die Klang erzeugen und das Spektrum zwischen Ger\u00e4usch und Musik erproben. Wann ist Krach Musik und wie verh\u00e4lt es sich dabei mit Motorenger\u00e4uschen? Ihre Performances, ein Feld aus Improvisation und Experiment zielen dabei auf Entr\u00fcckung. Ihre visuelle Bildsprache ist gepr\u00e4gt von Popkultur, TV und den Icons der Internetkommunikation. Die Symbole einer Post-Internet-\u00c4sthetik tauchen in Grafiken, Teppichen, Malereien und Objekten auf. 2015 war sie zu Gast im mex-Keller mit ihrem Krachkisten Orchester.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/kh-do.de\/Media\/Ausstellungen\/2018\/mexhibition\/patrone.jpg\" alt=\"\" width=\"337\" height=\"510\" \/><\/p>\n<p>Der Ausgangspunkt f\u00fcr die Videoinstallation \u201eArt Yard\u201c ist die namengebende geschriebene Fassung der Performance Idee des Konzeptk\u00fcnstlers Walter de Maria. Die im Mai 1960 formulierte Idee von dem bisher unrealisierten Happening beschreibt das Auftauchen einer Vertiefung und wird als 3D-Animation pr\u00e4sentiert. Der Soundtrack: Cut-Up Version von \u201eMusikwords (for Phill Niblock)\u201c (1978) von Jackson Mac Low<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.tintinpatrone.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">www.tintinpatrone.de<\/a><\/p>\n<p><b>Hans Polterauer:<\/b> Ameisenk\u00f6nigin \/\/ Beziehungskrise \/\/ Haarausfall, Kinetische Objekte<\/p>\n<p>Hans Polterauer ist gelernter Fernsehtechniker und kam als Autodidakt zur Kunst. Seit 1989 ist er als freischaffender K\u00fcnstler und Zeichner t\u00e4tig. Er lebt und arbeitet in M\u00fcnzkirchen, Ober\u00f6sterreich. Er arbeitet in den Bereichen Kinetik, Lichtkinetik, Kinetik der Pflanzen, Rotations- und Stroboskopkunst. Seit 2001 ist er Mitglied der Innviertler K\u00fcnstlergilde (IKG). Au\u00dferdem geh\u00f6rt er dem Kunstverein Passau und seit 2004 der K\u00fcnstlergilde Wels an.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hans_Polterauer\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hans_Polterauer<\/a><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/kh-do.de\/Media\/Ausstellungen\/2018\/mexhibition\/polterauer.jpg\" alt=\"\" width=\"510\" height=\"279\" \/><\/p>\n<p>Von Hans Polterauer gibt es in der mexhibition drei Werke zu sehen, zu denen er selbst anmerkt: Bei \u201eAmeisenk\u00f6nigin\u201c und \u201eHaarausfall\u201c geht es um das Zusammenspiel von Regelm\u00e4\u00dfigen (Rotation des Motors) und Zuf\u00e4lligem. So ergibt sich beim Haarausfall bei jeder Umdrehung wieder eine \u201eneue Grafik\u201c und bei der Ameisenk\u00f6nigin ergeben sich aufgrund der rotierenden Magnete immer wieder neue Konstellationen. \u00c4hnlich dem Zusammenspiel von Rhythmus und freier Improvisation in der Musik. F\u00fcr mich spielen in meiner Kunst Regel und Zufall eine sehr wichtige Rolle und eigentlich basiert ja auch die Evolution und so auch unsere Umwelt, auch die Gesellschaft und letztendlich auch das Leben auf diesem Prinzip. Bei der Beziehungskrise m\u00f6chte ich anschaulich zeigen, was oft bei Beziehungen beobachtet werden kann und wirklich auch eine Krise ist. &#8211; Miteinander geht es nicht und ohne geht es auch nicht &#8211; \u00c4hnlich wie bei einer Sucht, wird das gehasst, was andererseits so geliebt wird. Ein Wechselspiel von Anziehung und Absto\u00dfung.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><b>Claudia Robles-Angel: <\/b>Skin, Videoprojektion, Klanginstallation<\/p>\n<p>Claudia Robles-Angel ist eine in Bogot\u00e1, Kolumbien, geborene Medienk\u00fcnstlerin im audiovisuellen Bereich, die weltweit aktiv ist und aktuell in K\u00f6ln lebt. Ihre Arbeiten und Nachforschungen bewegen sich in unterschiedlichen Aspekten von visueller und auditiver Kunst, erstrecken sich von audiovisuellen station\u00e4ren Media-Kompositionen bis hin zu Performances, in denen sie mit biomedizinischen Signalen durch Interfaces wie das EEG (Elektroencephalogram, welches die Aktivit\u00e4ten der Gehirnstr\u00f6me mi\u00dft) interagiert.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/kh-do.de\/Media\/Ausstellungen\/2018\/mexhibition\/robles-angel.jpg\" alt=\"\" width=\"510\" height=\"287\" \/><\/p>\n<p>SKIN aus dem Jahr 2014 von Claudia Robles-Angel ist eine interaktive Installation, bei der die Besucher die Gelegenheit haben, ein sogenanntes GSR (Galvanic Skin Response) Interface zu benutzen, welches die Feuchtigkeit ihrer Haut mi\u00dft. Die unterschiedlichen Messwerte zeigen psychologische oder physische Erregungen an, wie Aufkommen von Stre\u00df oder auch Beruhigung. Die Informationen, die das GSR empf\u00e4ngt werden an einen Computer geschickt, um daraus Klang und Bild zu generieren. Die Besucher sind daher aufgefordert, eine audiovisuelle Umgebung aus ihren eigenen emotionalen und physiologischen Parametern zu schaffen.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/claudearobles.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">http:\/\/claudearobles.de<\/a><\/p>\n<p><b>Anna Schimkat:<\/b> Note Sensible, Rauminstallation<\/p>\n<p>Die 1974 in Darmstadt geborene K\u00fcnstlerin Anna Schimkat versteht ganz im Sinne der Auffassung der Ausstellungen von Lucy Lippard oder Szeemanns Kunst als Wissenschaft, als experimentelle Anordnung zur Hinterfragung verschiedenster Ph\u00e4nomene wie der Wissenschaft selbst. Nach ihrem Studium an der Bauhaus-Universit\u00e4t Weimar verbrachte sie einige Zeit in Kanada als Gast eines Forschungsinstitutes f\u00fcr Neurowissenschaften. Dort interessierte sie sich vor allem f\u00fcr die errechnete Sichtbarkeit von Wahrnehmungen und Gehirnprozessen, die dank modernster Technik wie der Kernspintomographie m\u00f6glich ist. Das Nachgehen der menschlichen Wahrnehmung vollzieht sie vor allem in ihren Klanginstallationen, die immer auch partizipativ gedacht sind. Die Frage, wie wir \u00fcberhaupt Erfahrungen machen, und das Bewusstsein f\u00fcr dieses Zustandekommen von Erfahrungen sch\u00e4rfen, stellt sich Anna Schimkat mit ihren Arbeiten selbst, aber auch dem Betrachter.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/kh-do.de\/Media\/Ausstellungen\/2018\/mexhibition\/schimkat.jpg\" alt=\"\" width=\"340\" height=\"510\" \/><\/p>\n<p>F\u00fcr die Installation \u201eNote Sensible\u201c wurden vier originalgetreue Ampelleitsystemanlagen f\u00fcr sehbehinderte Menschen an Ger\u00fcststangen montiert und im Raum verteilt. Die Lautst\u00e4rke des Pilottons wird durch die seiner Umgebung moduliert. Durch die Ausrichtung auf einen zentralen Punkt, verschmilzt jedes einzelne Tickern dort zu einem Rhythmus. Ein roter Taster an jeder Stange l\u00e4dt die Besucher*Innen zur Interaktion ein. Wird ein solcher Knopf bet\u00e4tigt, ert\u00f6nt ein Signal, welches in der Klangqualit\u00e4t vergleichbar mit dem Freigabesignal ist, in der Installation jedoch durch je einen Sinuston pro Lautsprecher ersetzt wurde. Durch diese 20-sek\u00fcndige Unterbrechung des Pilottons \u00e4ndert sich der zentrale Rhythmus im Raum.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.annaschimkat.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">http:\/\/www.annaschimkat.de<\/a><\/p>\n<p><b>RaumZeitPiraten:<\/b> InstruMentalGespinst, Elektro-Mechanisches Opto-Akustik-Orchester<\/p>\n<p>Die RaumZeitPiraten sind ein K\u00fcnstlerkollektiv und fortlaufendes Projekt von Tobias Daemgen, Jan Ehlen und Moritz Ellerich. In 2007 haben sie begonnen als K\u00fcnstlerkollektiv zu arbeiten, um den Spiralen egozentrischer Selbststimulation zu entgehen. Mit selbstgebauten, optoakustischen Instrumenten missbrauchen und remixen sie uralte und hochmoderne auditive und visuelle Technologien f\u00fcr ihre alchemistischen, organisch improvisierten Licht und Klang Architekturen. Ihre Aktivit\u00e4ten sind auf spielerisch experimentelle Verkn\u00fcpfungen von Klang, Bild, Objekt, Raum und Zeit ausgerichtet mit denen sie sich auf eine wechselseitig erweiternde Multimedia-Performance-Surround-Raumschiff-Laboratoriums-Reise zwischen Wissenschaft und Fiktion begeben.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/kh-do.de\/Media\/Ausstellungen\/2018\/mexhibition\/raumzeitpiraten.jpg\" alt=\"\" width=\"510\" height=\"340\" \/><\/p>\n<p>Bei dem InstruMentalGespinst der RaumZeitPiraten wurde verschiedene ausgediente Musikinstrumente ihrer bevorstehenden Entmaterialisierung entrissen und zu einem elektromechanischen, audiovisuellen Orchester versponnen. Durch licht-, klang- und bewegungssensitive Motoren und Sensoren spielen sich die pr\u00e4parierten und modifizierten Instrumente gegenseitig und treten in einen ber\u00fchrungslosen, spielerischen Austausch mit ihrer Umgebung.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/raumzeitpiraten.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">http:\/\/raumzeitpiraten.com<\/a><\/p>\n<div><\/div>\n<p><b>Sonic Chair:<\/b> Klangstuhl mit Lautsprechern und Klangaufnahmen best\u00fcckt<\/p>\n<p>Der Sonic Chair ist ein Lautsprecher-Design-M\u00f6bel, der um 350 Grad drehbar ist. Das Sitzen im Klangzentrum unterst\u00fctzt die R\u00e4umlichkeit der Aufnahmen. Lautsprecher im Sesselhimmel, die tiefen Frequenzen werden \u00fcber eine K\u00f6rperschallmembran auf den R\u00fccken des Nutzers \u00fcbertragen. In mehreren Ausstellungen der Reihe soundwaves in K\u00f6ln und M\u00fcnster wurden f\u00fcr den Sonic Chair unterschiedliche K\u00fcnstler*Innen aus der Ger\u00e4uschmusik-Szene eingeladen, die alle eigens f\u00fcr das Klangm\u00f6bel neue St\u00fccke komponiert haben. Die Besucher sind eingeladen, sich den flie\u00dfenden Soundstr\u00f6men und bizarr verschachtelten Klanglandschaften hinzugeben. Die Beitr\u00e4ge bewegen sich zwischen abstrakt-krautigem, elektronischem Ambiente, puristischen Field Recordings, geschichteten Gitarrendrones, aus manipulierten Alltagsgegenst\u00e4nden und erwirtschafteten Ger\u00e4uscherz\u00e4hlungen, sowie Klangkunst, Jazz und experimentellem Pop. Die St\u00fccke k\u00f6nnen als durchlaufendes Programm angeh\u00f6rt werden, oder gezielt einzeln angew\u00e4hlt werden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/kh-do.de\/Media\/Ausstellungen\/2018\/mexhibition\/sonic_chair.jpg\" alt=\"\" width=\"510\" height=\"339\" \/><\/p>\n<p>Sonic Chair kuratiert von Georg Dietzler, Erhard Hirt, Till Kniola und Achim Zepezauer mit Aufnahmen von: Andreas Oskar Hirsch \/\/ Achim Mohn\u00e9 \/\/ Janneke van der Putten &amp; Chrs Galarreta \/\/ Miki Yui \/\/ Achim Zepezauer \/\/ Stan Pete \/\/ Ross Parfitt, Erhard Hirt &amp; Florian Walter \/\/ Artificial Memory Trace \/\/ Colin Potter \/\/ N \/\/ Das Synthetische Mischgewebe \/\/ Claus van Bebber \/\/ Gail\u0117 Grici\u016bt\u0117 \/\/ Peter Strickmann \/\/ Marta Zapparoli<\/p>\n<p><b>Tasos Stamou:<\/b> Circuit-Bending Workshop 03.11., 11 Uhr<\/p>\n<p>Der Wahl-Londonder Tasos Stamou komponiert elekro-akustische Musik, ist Performer, kreiert alternative elektronische Instrumente und arbeitet als Tutor sowie Sound-Technologe. In den vergangenen Jahren hat er kontinuierlich daran gearbeitet, seinen eigenen Stil in elektro-akustischer Musik zu entwickeln. Mit seinem \u201ePortablen Musik-Studio\u201c intoniert er gerne lange Klangst\u00fccke mit traditionellem und aktuellem Instrumentarium. Dabei erforscht er die Zwischenwelten von zeitgen\u00f6ssischer und altert\u00fcmlicher transzendentaler Musik, die er in erster Linie auf seinen selbstgebauten oder pr\u00e4parierten Instrumenten spielt. Als Hommage an seine Heimat Kreta hat er aktuell eine Schallplatte auf dem Label Discrepant mit dem Titel \u201eMusique Con Cr\u00e8te\u201c ver\u00f6ffentlicht.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/kh-do.de\/Media\/Ausstellungen\/2018\/mexhibition\/stamou.jpg\" alt=\"\" width=\"340\" height=\"510\" \/><\/p>\n<p>Im Jahr 2016 war Tasos Stamou noch zu Gast im mex-Keller mit einem Konzert und nun gibt er seinen zweiten Workshop f\u00fcr den mex e.V. in Kooperation mit dem Parzelle Festival, welches vom 31.10. bis zum 03.11. im Depot stattfindet. Der Workshop findet am 03.11. um 11 Uhr im K\u00fcnstlerhaus Dortmund statt und kostet 50,- \u20ac Teilnahmegeb\u00fchr. Anmeldung erforderlich. Nur f\u00fcnf Pl\u00e4tze!<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.tasosstamou.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.tasosstamou.com<\/a><\/p>\n<\/div>\n<hr noshade=\"noshade\" size=\"1\" \/>\n<p><span class=\"gray\">Konzept &amp; Organisation:<\/span> Achim Zepezauer<br \/>\n<span class=\"gray\">Layout Flyer \u00a9:<\/span> Achim Zepezauer<\/p>\n<p><span class=\"gray\">Freundlich unterst\u00fctzt durch:<\/span><br \/>\nDEW21, Sparkasse Dortmund, Pro Jazz e.V., DEGEM, K\u00fcnstlerhaus Dortmund, Kulturb\u00fcro der Stadt Dortmund<\/p>\n<pre>\u2014\u2014\u2014<\/pre>\n<p>Veranstaltet von mex \u2013 intermediale und experimentelle Musikprojekte e.V. Mit freundlicher Unterst\u00fctzung durch das K\u00fcnstlerhaus Dortmund, Pro Jazz e.V. und das Kulturb\u00fcro der Stadt Dortmund. mex wird kuratiert von Achim Zepezauer.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/pages\/Mexappeal\/242992172453544?ref=bookmarks\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Facebook\/mexappeal<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/channel\/UCyUgy8zSPcVFeWV98_GSOYw\">YouTube\/mex<\/a><\/p>\n<p>ENGLISH VERSION:<\/p>\n<div>mexhibition<\/div>\n<p>(Ist das weg? Oder kann das Musik?)<\/p>\n<h2>13 October &#8211; 18 November 2018<\/h2>\n<p><b>Opening: Friday, 12 October 2018 at 20:00 h<\/b><\/p>\n<div><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/kh-do.de\/Media\/Ausstellungen\/2018\/mexhibition\/mexhibition_karte.jpg\" alt=\"\" width=\"510\" height=\"255\" \/><\/div>\n<div>Crawling wires of metal, fluttering magnetic tapes, an automatic band, a whole chair full of speakers, small dithering umbrellas and quite a few things more. That isn&#8217;t music, is it? Works at the intersection between art and music tend to fall between the tracks. The ability to understand sounds as something musical, opens up space to experience another dimension with our senses. To experience spatiality. So why should we distinguish an old folk song from the tictac of traffic lights; or the recording of a rowing boat from trumpets on tape machines. They are all chances to grasp environment acoustically and to experience it sensuously. What could be more sensual than for example Rolf Julius\u2019 composition &#8222;Old Piano Concert for the Weser&#8220;, in which he placed speakers along the river Weser. Sound art means to let yourself be surprised by ideas that manifest themselves affectionately through sound. In the exhibition one can observe the routes of different satellites whose tracks on the earth\u2019s surface can be transformed into music. Or you can generate tones and pictures from your own skin by a special sensor. How would that sound? And even if works fall between the tracks at the intersection between art and music, at the <i>mexhibition<\/i> we will have a special sonic chair with built-in speakers, so you can sit right in the middle of several sound art compositions by different artsist.<br \/>\nNonprofit association mex has been organizing experimental and intermedia concerts at the K\u00fcnstlerhaus for 26 years. From the beginning it has always been in love with sound art and installations, too.<\/div>\n<h2>Participating artists:<\/h2>\n<p><b>Jens Brand<br \/>\nRolf Julius<br \/>\nKallabris<br \/>\nBart Maris<br \/>\nTintin Patrone<br \/>\nHans Polterauer<br \/>\nClaudia Robles-Angel<br \/>\nAnna Schimkat<\/b><b><br \/>\n<\/b><b>RaumZeit Piraten<br \/>\n<\/b><b>Sonic Chair<br \/>\n<\/b><b>Tasos Stamou<\/b><\/p>\n<hr noshade=\"noshade\" size=\"1\" \/>\n<div><b>Accompanying events:<\/b><\/div>\n<div><\/div>\n<div>\n<h2>3 November 2018:<\/h2>\n<\/div>\n<div>Circuit-Bending Workshop with Tasos Stamou in cooperation with Parzelle Festival. Requests to: achim@mexappeal.de<\/div>\n<h2><\/h2>\n<div>\n<h2>16 &amp; 17 November 2018:<\/h2>\n<\/div>\n<div>\n<p>Blind-mex concert evenings in the classical mex format with three sets by surprise artists<\/p>\n<hr noshade=\"noshade\" size=\"1\" \/>\n<\/div>\n<div>\n<p><b>Jens Brand:<\/b> G-Player4, Sound- and room installation (1994)<\/p>\n<p>Jens Brand was born 1968 in Dortmund. He studied at the Kunstakademie M\u00fcnster from 1988-94. Since 1992 he curated the mex e.V. As a result of experiences with artists initiatives like the \u201eHet Apollohuis\u201c in Eindhoven (Paul Panhuysen) or the \u201eExperimental Intermedia Foundation New York\u201c (Phill Niblock) he turned to conceptual art and experimental music. He developed several music performances, installations and intermedia projects since then.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/kh-do.de\/Media\/Ausstellungen\/2018\/mexhibition\/brand.JPG\" alt=\"\" width=\"510\" height=\"201\" \/><\/p>\n<p>At the mexhibition he will present his work \u201eG-Player4\u201c, which was already featured at the K\u00fcnstlerhaus in 2005 in a different context. The G-(global) Player is a device that scans the structure of earth\u2019s surface via data from satellites in order to make it audible, just like a needle of a record player would detect the differences in height of a groove on a record and transform them into tones. Therefor the subtitle \u201eThe earth is a disc\u201c can be taken literally in this new context. Brand plays with scientific and human conceptions. This combination produces a completely new kind of perception. We \u201ehear\u201c our planet, that we are being made aware of as a whole.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/jensbrand.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">http:\/\/jensbrand.com<\/a><\/p>\n<p><b>Rolf Julius:<\/b> Lullaby for the Fishes, Sound installation (1984)<\/p>\n<p>Julis was born in 1939 in Wilhelmshaven and died in 2011 in Berlin. He studied art at the Berliner Hochschule der K\u00fcnste. His first installations engaged in photography. Later, influenced by works of John Cage, but even more by contemporary european music, he developed more interest in the sounds of the environment and the textures of sounds. He tried to connect space and sound by combining pulsating textures with the acoustics of the room, similar to David Behrman, Alvin Lucier and David Tudor.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/kh-do.de\/Media\/Ausstellungen\/2018\/mexhibition\/julius.jpg\" alt=\"\" width=\"510\" height=\"342\" \/><\/p>\n<p>Rolf Julius was the archetypal \u201esound artist\u201c. He painted with sound, he colored with pitch, and his work demands the attention and open-mindedness of those who embrace modern art. He collected found sounds, and mixed them with prerecorded single tone notes which were then, electronically modified and filtered through tiny loudspeakers, transformed into music. Depending on the surface texture where the loudspeaker has been places &#8211; wall, floor or outdoors &#8211; these objects resonate and \u201ebreathe\u201c sound. Just like his piece \u201eLullaby for the Fishes\u201c made in 1984, which is kindly provided to the mexhibition by his daughter Maija Julius, who curated the mex e.V. until 2015.<\/p>\n<p><b><br \/>\nKallabris:<\/b> Fields, Sound installation<\/p>\n<p>Kallabris is a musical project that started in the mid 80ies and has since then exercised itself in active handling of sounds, limitations and items of every-day-life. Privately the name of Kallabris is Michael Anacker. But that is something completely different.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/kh-do.de\/Media\/Ausstellungen\/2018\/mexhibition\/kallabris.jpg\" alt=\"\" width=\"510\" height=\"342\" \/><\/p>\n<p>Fields by Kallabris is an installation for fields with groups of paper loudspeakers which represent a closed system of communication. The different fields sound and move stimulated by the same electromagnetic impulses and thus transport information by moving and sounding. Each field reacts differently while the network of the fields tries to establish equilibrium. Disturbances in single fields are compensated by the network. Fields is a cybernetic model of behavior which tends to skip into action. The skipping happens on the basis of simple patterns of communication. Lexicon, syntax, semantics and pragmatics are combined in a way that rhythmically transcendences any algorithm. Fields reveals the mechanic of interpretation and its fragility.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.kallabris.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">http:\/\/www.kallabris.de<\/a><\/p>\n<p><b>Bart Maris:<\/b> Loops, sound- and room installation<\/p>\n<p>Bart Maris is a Belgian trumpet player. He has worked with very many bands and played for the Flat Earth Society, dEUS, Zita Swoon and cooperated with Art Zoyd, Fred Frith, John Zorn, Evan Parker and many more. Also he holds a guest professorship at the School of Arts in Ghent.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/kh-do.de\/Media\/Ausstellungen\/2018\/mexhibition\/maris.jpg\" alt=\"\" width=\"383\" height=\"510\" \/><\/p>\n<p>Loops is a sound installation compiled of loudspeakers and vintage tape-machines. Every loudspeaker plays its own loop of a short sound fragment, composed by Walabix and Bart Maris (in different orchestrations). Pre-produced as audio tracks in variable length including silence. The overlapping of the many tape-machines creates a constantly changing composition of diverse density and many layers.<\/p>\n<p><b>Tintin Patrone: <\/b>Art Yard (2017), Video installation<\/p>\n<p>Tintin Patrone was born in 1983 in Marburg. She studied at the Hochschule f\u00fcr bildende K\u00fcnste with Korpus &amp; L\u00f6ffler, Haegue Yang und Matti Braun. Acoustic receives an extra significant value in her works. Tintin builds instruments, tunes cars and establishes collectives, that produce sounds and research the spectrum between noise and music. When is noise considered music and how does it behave with the sound of engines? Her performances, a field of improvisation and experiment are aiming on being lost in reverie. Her visual picture language is shaped by pop-culture, TV and the icons of internet communication. The symbols of a post-internet-esthetic appear in her graphics, carpets, paintings and objects. She performed with her Krachkisten Orchester at the mex-cellar in 2015.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/kh-do.de\/Media\/Ausstellungen\/2018\/mexhibition\/patrone.jpg\" alt=\"\" width=\"337\" height=\"510\" \/><\/p>\n<p>The starting point for the video installation \u201eArt Yard\u201c is the eponymous writen version of a performance idea by conceptual artist Walter de Maria. The idea formulated in May 1960 of a hitherto unrealized happening describes the emergence of a pit and is presented as a 3D animation. Soundtrack: cut-up version of \u201aMusicwords (for Phill Niblock)\u2018 (1978) by Jackson Mac Low.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.tintinpatrone.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">www.tintinpatrone.de<\/a><\/p>\n<p><b>Hans Polterauer:<\/b> Ameisenk\u00f6nigin \/\/ Beziehungskrise \/\/ Haarausfall, Kinetische Objekte<\/p>\n<p>Hans Polterauer is a taught TV-technician and started in art as autodidact. Since 1989 he works as a freelance artist and drawer. He lives and works in M\u00fcnzkirchen, Upper Austria. He works in the fields of kinetics, light kinetics, kinetics of plants, rotation- and stroboscope art. Since 2001 he member of the Innviertler K\u00fcnstlergilde (IKG). Besides he belongs to the Kunstverein Passau and in addition since 2004 to the K\u00fcnstlergilde Wels.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hans_Polterauer\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hans_Polterauer<\/a><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/kh-do.de\/Media\/Ausstellungen\/2018\/mexhibition\/polterauer.jpg\" alt=\"\" width=\"510\" height=\"279\" \/><\/p>\n<p>At the mexhibition you can see three exhibits by Hans Polterauer, to which he notes: \u201eAmeisenk\u00f6nigin\u201c (queen ant) and \u201eHaarausfall\u201c (hair loss) are about the interaction between regularities (rotation of the motor) and coincidence. Hence produces every turn of \u201eHaarausfall\u201c a \u201enew graphic\u201c. And caused by the rotation of the magnets new constellations are build again and again. Alike the interplay of rhythm and free improvisation in music. To me rules and chance matter very much in my art. And actually the evolution and our environment, even our society and at eventually also live are based on this principle. In my work \u201eBeziehungskrise\u201c (relationship crisis) I want to demonstrate what can be observed in relationships very often and indeed is a crisis. &#8211; It doesn\u2019t work with and it doesn\u2019t work without. &#8211; Similar to being addicted, hate arises against what is loved on the other hand. An interplay of attraction and rejection.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><b>Claudia Robles-Angel:<\/b> Skin (2014), Video projection, Sound installation<\/p>\n<p>Claudia Robles-Angel is an audiovisual and new media artist born in Colombia and active worldwide. Her work and research cover different aspects of visual and sound art which extend from audiovisual fixed-media compositions to performances interacting with biomedical signals via the usage of interfaces such as, for example, the EEG (electroencephalogram, measuring brain waves activity).<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/kh-do.de\/Media\/Ausstellungen\/2018\/mexhibition\/robles-angel.jpg\" alt=\"\" width=\"510\" height=\"287\" \/><\/p>\n<p>SKIN (from 2014) is an interactive installation, in which visitors have the opportunity to use a GSR (Galvanic Skin Response) interface, which measures their skin\u2019s moisture. The variations of there values are an indication of psychological or physiological arousal, such as for example appearance of stress or relaxation. The values received from the GSR are further transmitted to a computer in order to transform the sound and the image of the interactive space. Visitors are therefor invited to create an audiovisual environment from their own emotional and physiological parameters.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/claudearobles.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">http:\/\/claudearobles.de<\/a><\/p>\n<p><b>Anna Schimkat:<\/b> Note Sensible, Rauminstallation<\/p>\n<p>The artist Anna Schimkat, born in Darmstadt in 1974, understands art, in the sense of the notion of exhibitions by Lucy Lippard or Szeemanns, as science, as experimental layout for questioning all different aspects, such as science itself. After finishing her studies at the Bauhaus-Universit\u00e4t Weimar, she stayed for some time as a guest at a research institute for neuroscience, where she was specially interested in visibility of perception and brain processes, due to modern technology of the magnetic resonance tomograph (MRT). She implements her investigations in human cognition primarily with her sound installations, that are always meant participative, too. In her works Anna Schimkat not only asks herself, but also the viewer how we are gathering experiences and how we achieve consciousness about the formation of experiences.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/kh-do.de\/Media\/Ausstellungen\/2018\/mexhibition\/schimkat.jpg\" alt=\"\" width=\"340\" height=\"510\" \/><\/p>\n<p>The sound installation \u201eNote Sensible\u201c scrutinizes the individual perception of our daily sound environment in a space-time-composition on guiding systems. Four original German audible traffic signal systems for visually impaired people are installed on scaffolding poles throughout the gallery. By orienting the speakers to a central point, the different \u201epilot tones\u201c merge into a central rhythm pattern. The volume of the rhythm is automatically controlled by the ambient (background) noise level. A red button, mounted on the pole, invites the visitor to interact with the installation. Upon pressing it, audible signals are triggered, which juxtapose the \u201ecrossing signals\u201c. For the installation, however, the crossing signals are replaced by sinus tones specifically assigned to each signal system. The 20-seconds interruption of the individual \u201epilot-tone\u201c leads to shift of the central rhythm pattern.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.annaschimkat.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">http:\/\/www.annaschimkat.de<\/a><\/p>\n<p><b>RaumZeitPiraten:<\/b> InstruMentalGespinst (2017), Electro-Mechanical Opto-Acoustic-Orchestra<\/p>\n<p>RaumZeitPiraten (Tobias Daemgen, Jan Ehlen, Moritz Ellerich are a space and time bending artists group. Since 2007 they are misusing and remixing ancient and up-to-date auditive and visual technologies for heterogenous, organically improvised light and sound architectures. Their activities are aimed at playful, experimental connections of sound, image, object, space and time to an alternately-self-expanding-somewhere between science and fiction.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/kh-do.de\/Media\/Ausstellungen\/2018\/mexhibition\/raumzeitpiraten.jpg\" alt=\"\" width=\"510\" height=\"340\" \/><\/p>\n<p>Discarded, broken and endangered musical instuments are saved from their disposal, modified into self-playing, musical automats and joined-up to form an electromechanical, audiovisual orchestra. With kinetic manipulations, light-, sound-, and motion-sensors, the instruments play themselves, each other and are played contactless by the changing conditions of their environment, creating everchanging soundscapes of intention and coincidence.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/raumzeitpiraten.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">http:\/\/raumzeitpiraten.com<\/a><\/p>\n<div><\/div>\n<p><b>Sonic Chair:<\/b> Chair with built-in loudspeakers and sound-recordings<\/p>\n<p>The Sonic Chair is a design furniture with loudspeaker, that is turnable by 350 degrees. Sitting in the center of a sound supports the spatiality of the recordings. Loudspeaker in the ceiling of the chair, the lower frequencies are transmitted to the back of the user via a special membrane. In some exhibitions of the series \u201esoundwaves\u201c in Cologne and M\u00fcnster, several sound artists were invited to submit their compositions specially conceived for this unique chair. The visitors are invited to give theirselves over to the floating streams of sound and bizarre interlaced sound landscapes. You will find abstract Kraut, electronic ambient, pure field recordings, layered guitar drones and achieved noise-stories, as well as sound-art, Jazz or experimental pop. The pieces can be listened to as a cycling program or can be selected via the console.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/kh-do.de\/Media\/Ausstellungen\/2018\/mexhibition\/sonic_chair.jpg\" alt=\"\" width=\"510\" height=\"339\" \/><\/p>\n<p>Sonic Chair is curated by Georg Dietzler, Erhard Hirt, Till Kniola and Achim Zepezauer with recordings by: Andreas Oskar Hirsch \/\/ Achim Mohn\u00e9 \/\/ Janneke van der Putten &amp; Chrs Galarreta \/\/ Miki Yui \/\/ Achim Zepezauer \/\/ Stan Pete \/\/ Ross Parfitt, Erhard Hirt &amp; Florian Walter \/\/ Artificial Memory Trace \/\/ Colin Potter \/\/ N \/\/ Das Synthetische Mischgewebe \/\/ Claus van Bebber \/\/ Gail\u0117 Grici\u016bt\u0117 \/\/ Peter Strickmann \/\/ Marta Zapparoli<\/p>\n<p><b>Tasos Stamou: <\/b>Circuit-Bending Workshop 03.11., 11 am<\/p>\n<p>Living in London by choice, Tasos Stamou is an electroacoustic music composer and performer, alternative electronics music instrument maker, tutor and sound technologist. During a decade of sound performances and recordings, he has developed a unique style of live electroacoustic music composition. Long and continuous pieces are created in situ using a \u201eportable electroacoustic music studio\u201c. His work explores the space between ancient and contemporary transcendental music, using both traditional and advanced media. As homage to his homeland Crete he recently released a record on the label Discrepant with the title \u201eMusique Con Cr\u00e8te\u201c.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/kh-do.de\/Media\/Ausstellungen\/2018\/mexhibition\/stamou.jpg\" alt=\"\" width=\"340\" height=\"510\" \/><\/p>\n<p>In 2016 Tasos Stamou was guest at the mex-cellar for a concert and now he holds his second workshop for the mex e.V. in cooperation with the Parzelle Festival, taking place at the Depot form October 31 to November 3. The workshop will be on the 3rd of November at 11am at the K\u00fcnstlerhaus Dortmund. The expenses are 50,- \u20ac. Application required. 5 participants only!<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.tasosstamou.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.tasosstamou.com<\/a><\/p>\n<\/div>\n<div><\/div>\n<hr noshade=\"noshade\" size=\"1\" \/>\n<p><span class=\"gray\">Concept &amp; Organisation:<\/span> Achim Zepezauer<br \/>\n<span class=\"gray\">Layout flyer \u00a9:<\/span> Achim Zepezauer<\/p>\n<p><span class=\"gray\">Kindly supported by:<\/span><br \/>\nDEW21, Sparkasse Dortmund, Pro Jazz e.V., DEGEM, K\u00fcnstlerhaus Dortmund, Kulturb\u00fcro der Stadt Dortmund<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jens Brand <br \/>\nRolf Julius<br \/>\nKallabris<br \/>\nBart Maris<br \/>\nTintin Patrone<br \/>\nHans Polterauer<br \/>\nClaudia Robles-Angel<br \/>\nAnna Schimkat<br \/>\nRaumZeit Piraten<br \/>\nSonic Chair<br \/>\nTasos Stamou<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":5264,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[818],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.mexappeal.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5263"}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.mexappeal.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.mexappeal.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.mexappeal.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.mexappeal.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=5263"}],"version-history":[{"count":8,"href":"http:\/\/www.mexappeal.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5263\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5767,"href":"http:\/\/www.mexappeal.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5263\/revisions\/5767"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.mexappeal.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/5264"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.mexappeal.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=5263"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.mexappeal.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=5263"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.mexappeal.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=5263"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}