{"id":749,"date":"2002-12-08T20:36:16","date_gmt":"2002-12-08T18:36:16","guid":{"rendered":"http:\/\/www.mexappeal.de\/?p=749"},"modified":"2011-10-19T12:43:08","modified_gmt":"2011-10-19T10:43:08","slug":"zehn-elf","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.mexappeal.de\/?p=749","title":{"rendered":"zehn \/\/ elf"},"content":{"rendered":"<blockquote><p><strong>08. Dezember 2002<br \/>\nzehn jahre mex<\/strong><\/p>\n<p>Veranstaltung in<br \/>\n<strong>Dortmund<\/strong><\/p><\/blockquote>\n<h5>ANNE WELLMER<br \/>\nBETTINA WENZEL<br \/>\nKIRSTEN REESE<br \/>\nPIERRE BERTHET<br \/>\nROLF JULIUS<br \/>\nHEINZ WEBER<br \/>\nMARIA BLONDEEL<br \/>\nJERRY HUNT<br \/>\nPHILL NIBLOCK<br \/>\nPAUL PANHUYSEN<br \/>\nACHIM WOLLSCHEID<br \/>\nDJ SEGMENT<br \/>\nCHRISTA MAREK<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/www.mexappeal.de\/wp-content\/uploads\/2002\/12\/paul_panhuysenneu.jpg\" alt=\"Paul Panhuysen @\u00a0mex \u00a9\" title=\"Paul Panhuysen @\u00a0mex \u00a9\" width=\"273\" height=\"205\" class=\"alignleft size-full wp-image-2356\" \/><\/h5>\n<blockquote><p><strong>11. Dezember 2002 &#8211; 11. Januar 2003<br \/>\n<\/strong>zehn jahre mex<\/p>\n<p>Veranstaltungen in <strong><br \/>\nK\u00f6ln<\/strong><\/p><\/blockquote>\n<h5>SAM ASHLEY<br \/>\nGUY DE BI\u00c8VRE<br \/>\nEVA-MARIA KOLLISCHAN<br \/>\nPAUL PANHUYSEN<br \/>\nKIRSTEN REESE<br \/>\nAN SEEBACH \/\/ MARINA THIESS<br \/>\nVOLKER STRAEBEL<br \/>\nHEINZ WEBER<br \/>\nANNE WELMER<br \/>\nMARIA BLONDEEL<br \/>\nJOZEF CSERES<br \/>\nHANS W. KOCH<br \/>\nJUDY DUNAWAY<br \/>\nCHRISTA MAREK<\/p>\n<p><!--more--><\/h5>\n<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<br \/>\n<strong>Anl\u00e4sslich des Durchhalte-Jubil\u00e4ums pr\u00e4sentiert sich mex doppelt, in Dortmund und in K\u00f6ln&#8230;<\/strong><\/p>\n<p><strong>\/\/\/\/\/\/\/\/ zehn<br \/>\nDORTMUND<\/strong><br \/>\n8. Dezember 2002<br \/>\nBr\u00fcckstra\u00dfenviertel<\/p>\n<p>Zehn Jahre mex verpflichten zu gewohnt Ungewohntem, weswegen wir auch zur Feier des Tages den Ort gleich sieben mal wechseln. Treffpunkt ist eine der Perlen der Br\u00fcckstra\u00dfe. Die Bar &#8222;Etage 1&#8220; wird f\u00fcr einen Tag zur Festival Lounge. Unser oft freundliches Personal ber\u00e4t sie gern und weist den Weg zu den nah gelegenen Installationen und Konzerten, die sich in verschieden Geb\u00e4uden, in leerstehenden Wohn- und Lagerr\u00e4umen des Viertels verstecken. Auf dem Programm stehen vier Installationen und drei Doppelkonzerte. Die Konzerte finden parallel in kleinem R\u00e4umen statt und werden vier mal wiederholt, um die Gelegenheit zu bieten, alle Programmpunkte in Ruhe wahrnehmen zu k\u00f6nnen. Der Abend pr\u00e4sentiert eine Auswahl von K\u00fcnstlern, deren Arbeit und Leben in den letzten Jahren ma\u00dfgeblichen Einflu\u00df auf das Selbstverst\u00e4ndnis von mex hatten, aber auch k\u00fcnstlerische Positionen, die aus unerkl\u00e4rlichen Gr\u00fcnden bisher noch nicht zu sehen und zu h\u00f6ren waren&#8230;<\/p>\n<p><strong>\/\/\/\/ KONZERTE<\/strong><br \/>\nDie Konzerte beginnen jeweils um 19 h, 20 h, 21 h, 22 h<\/p>\n<p>Spieldauer: \u00e0 30-40 Minuten. Die Konzerte finden parallel an   verschiedenen Orten statt. Vor Ort liegen Karten aus und freundliche   Mitarbeiter begleiten Sie zu den Veranstaltungsr\u00e4umen.<strong><br \/>\nTreffpunkt (  jeweils 15 Min vor Konzertbeginn): <\/strong><strong>Bar Etage 1<\/strong><br \/>\nBr\u00fcckstr.\/Ecke L\u00fctgebr\u00fcckstr.\u2028 \/\/ Eingang L\u00fctgebr\u00fcckstr. \/\/ 1. Etage<\/p>\n<p><strong>\/\/ <\/strong><\/p>\n<p><strong>\/\/ raum 1<\/strong><\/p>\n<p><strong>ANNE WELMER [D] [*1966]<br \/>\n<\/strong><em>travelling barefoot \u2013 mappings<\/em><strong><br \/>\nf\u00fcr Computer &amp; Video<\/strong><\/p>\n<p>Anne Wellmers St\u00fcck simuliert eine Reise auf audio-visuellen Wegen. Mal generiert der Klang das Bild der Landkarte, mal geschieht es umgekehrt. <em>Travelling barefoot<\/em>, die Fahrt ins Blaue findet mit Hilfe von einem, zwei oder drei Auff\u00fchrenden und einem Powerbook statt. Mit von der Partie, die eigentlich eine Untersuchung des Wortes &#8222;Heimat&#8220; ist, sind Stimmen und Texte von Vilem Flusser und Doretti Neander, sowie Videoprojektionen von Boris Garrets.<br \/>\nSoftware &amp; Kartographie: Justin Bennett<br \/>\nAdditional programming: Johan Van Kreij<\/p>\n<p>\/<\/p>\n<p><strong>BETTINA WENZEL [D]<br \/>\n<\/strong><em>Aufblasbarer Gesang IV<\/em>, 2002.<br \/>\nPerformance f\u00fcr Video, Elektronik &amp; Stimme<\/p>\n<p>Bettina Wenzel kombiniert in ihrer Arbeit alles was n\u00f6tig ist. Ausgebildet in Gesang und Tanz scheut sie sich nicht auch B\u00e4ume, Computer und pneumatische Sitzm\u00f6bel miteinander in eine Konversation zu verwickeln. Zum <em>Aufblasbahren Gesang<\/em> schreibt sie : <em>Es geht um Interdependenz von Ger\u00e4usch und Bewegung: eine Leinwand, ein aufblasbares Objekt, an dem eine fingergro\u00dfe Kamera befestigt ist, dieT\u00e4nzerin an der Luftpumpe. Die Bewegung der Gestalt, die auf der Leinwand entsteht, h\u00e4ngt von der Geschwindigkeit und Qualit\u00e4t des Pumpens ab. Die dabei entstehenden Ger\u00e4usche und T\u00f6ne entfalten sich parallel zu dem Aufblasen des Gegenstandes.<\/em><\/p>\n<p><strong>\/\/ <\/strong><\/p>\n<p><strong>\/\/ raum 2<\/strong><\/p>\n<p><strong>KIRSTEN REESE<\/strong> [D] [*1968]<br \/>\nHeinz Holliger: <em>Lied <\/em>[1971] \u2028f\u00fcr verst\u00e4rkte Altfl\u00f6te<br \/>\nPeter Ablinger: <em>Piccolo und Rauschen<\/em> [1996\/97]<br \/>\nKirsten Reese: <em>dulationen<\/em> [2002]\u2028f\u00fcr Querfl\u00f6te und Elektronik plus Sounds von einem Sommer auf dem Lande&#8230;<\/p>\n<p>Die Berlinerin Kirsten Reese studierte Fl\u00f6te an der Hochschule der K\u00fcnste Berlin. Dar\u00fcber hinaus ist sie als Komponistin, Klangk\u00fcnstlerin und Autorin aktiv. Sie ist Mitglied in verschiedenen Kammerensembles und ebenso als Solistin in Konzerten und Film- und Rundfunkaufnahmen pr\u00e4sent. Ihrer besonderen Aufmerksamkeit gilt dabei das Verh\u00e4ltnis von Elektronik und Fl\u00f6te, was ihr als au\u00dfergew\u00f6hnliche Interpretin zu diversen Urauff\u00fchrungen und als Komponistin zu Stipendien bei der Musikakademie Rheinsberg, der Stiftung Kulturfonds und auf dem K\u00fcnstlerinnen- Hof  <em>Die H\u00f6ge<\/em> in Bremen, verhalf.<\/p>\n<p>\/\/<\/p>\n<p><strong>PIERRE BERTHET <\/strong>[F]<br \/>\n<em>Piece for Extended Speakers<\/em><\/p>\n<p>Pierre Berthet ist Klangk\u00fcnstler und Komponist. Seine St\u00fccke haben oft installativen Charakter und bedienen sich der physikalischen Realit\u00e4ten und Ph\u00e4nomene von Raum und Resonaz. Seine Konzepte reichen von einfachen, das musikalisches Geschehen automatisch definierenden, Tropfmaschinen, bis zu improvisatorisch-elekroakustische Reihen, wie den <em>pieces for extended speakers<\/em>. Diese St\u00fccke f\u00fcr modifizierte Lautsprecher begannen als elektronisches Perkussionsst\u00fcck, aber, wie Pierre erz\u00e4hlt, habe es sich seit einem Jahr nicht mehr ergeben, dass er auf etwas herum getrommelt h\u00e4tte&#8230;.<\/p>\n<p><strong>\/\/ <\/strong><\/p>\n<p><strong>\/\/ raum 3<\/strong><\/p>\n<p><strong>ROLF JULIUS<\/strong> [D] [*1939]<br \/>\nElektronik<\/p>\n<p><em>Julius\u2019 Musik ist \u00e4therisch, nur hin und wieder unterbrochen durch unvermittelte Pausen, musikalische L\u00f6cher und pl\u00f6tzliche Crescendi, in denen sich der organische Flu\u00df einer Komposition mit harten industriellen Klangwerten oder tiefen Basslauten selbst zu \u00fcberraschen scheint. Sie kommt und geht fast gleichzeitig. Sie l\u00e4\u00dft sich am intensivsten optisch-akustisch wahrnehmen im Moment der Bewu\u00dftwerdung ihres Erscheinens und Verschwindens. Ihr wechselhafter Charakter aus dicht \u00fcberlagerten, schwirrenden Kl\u00e4ngen ist komplex. \u2026<\/em> (aus einem Text von Christian Schneegass, 1991)<\/p>\n<p>\/\/<\/p>\n<p><strong> HEINZ WEBER<\/strong> [D] [*1957]<br \/>\n<em>bass \u2013 110<\/em><br \/>\nein Klangst\u00fcck; Tonbandkomposition<\/p>\n<p>Heinz Weber ist Klangk\u00fcnstler. Medium und Thema seiner Arbeiten sind die Tonaufnahme, das Mikrophon und der Lautsprecher. Die Tonbandkompositionen und Installationen des Wahlhanseaten versetzten Lautsprecher und teilen Klangstr\u00f6me. <em>Hundert und zehn gestrichene und gestreichelte Gr\u00fcsse zum zehnten Jahr. Die Kunst ist, Schweres leicht zu machen, dann aber wird die Luft auch d\u00fcnner &#8211; sollte man beyzeyten wissen. \u2028bass &#8211; 110 ist eine neue Arbeit aus meiner Versuchsanordnung, analoge-mechanische Arbeitsformen in die mikrostruktuellen Ebenen von digitalen Medien zu transformieren. Der Computer ist ein Medium der Wiederholbarkeit. Wird auf ihm mittels mechanischer Arbeit ein Unikat erstellt, so wird diese Arbeit zur software. bass &#8211; 110 sind 110 B\u00e4sse oder ein Bass 110mal addiert. Wenn ich heute diesen Text schreibe, ist das St\u00fcck noch nicht fertig und ich habe keine Ahnung, wie es klingt.<\/em> (Heinz Weber)<\/p>\n<p>\/\/\/\/<\/p>\n<p><strong>\/\/\/\/ INSTALLATIONEN<\/strong><\/p>\n<p>Die Installationen sind von 16-24 h, an verschiedenen Orten zu sehen. Vor Ort liegen Karten aus und freundliche Mitarbeiter begleiten Sie zum Ausstellungsraum.\u2028 Treffpunkt: Bar Etage 1 | Br\u00fcckstr.\/Ecke L\u00fctgebr\u00fcckstr. Eingang L\u00fctgebr\u00fcckstr. \u2028in der 1. Etage.<\/p>\n<p><strong>\/\/ raum 4<\/strong><\/p>\n<p><em> BITOM\u2028fixture:plane<\/em> [1991]<br \/>\nfor a stereoscopic light piece \u2028by Maria Blondeel<br \/>\n<strong>JERRY HUNT<\/strong> [USA] [1943-1993]<br \/>\nStereoscopic light installation: Maria Blondeel [1997]<br \/>\nSound processing: Guy De Bi\u00e8vre<\/p>\n<p>BITOM (fixture:plane) ist die Weiterf\u00fchrung einer Zusammenarbeit zwischen Maria Blondeel und Jerry Hunt aus dem Jahr 1991, die durch dessen Tod kurz vor der ersten Realisierung beendet wurde. Der Klang der Installation ist quadrophonisch, der visuelle Teil nat\u00fcrlich dreidimensional, aber auch stereoskopisch und wird durch die blau-rote Pappbrille betrachtet. Alle Elemente sind computergesteuert, wobei das Publikum zus\u00e4tzlich als unvorhersehbarer Interaktiver Parameter bewu\u00dft und unbewu\u00dft in das Geschehen eingreifen wird. Maria Blondeel arbeitet multidisziplin\u00e4r und experimentell. Ihre Installationen und Konzerte thematisieren Licht, Klang, Zeit und den stetigen Flu\u00df der Dinge. Das Werk des Komponisten, Videok\u00fcnstlers und Performers Jerry Hunt gilt als einer der aufregendsten und misteri\u00f6sesten Beitr\u00e4ge zur Geschichte der US-amerikanischen Musik des 20sten Jahrhunderts.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/listen.to\/street_work\">http:\/\/listen.to\/street_work<\/a><\/p>\n<p>\/\/<\/p>\n<p><strong>\/\/ raum 5<\/strong><\/p>\n<p><em>SP 9+10<\/em> \/ <em>Sea Jelly Yellow\u2028for baritone saxophone<\/em><strong><em><br \/>\n<\/em><strong>PHILL NIBLOCK<\/strong> <\/strong>[USA] [*1933]<\/p>\n<p>Die Installation zeigt eine endlose Kette langsam ineinander \u00fcberblendender Aufnahmen von Orten und Landschaften die manisch reisende Komponist, Filmemacher und Photograph Phill Niblock in den vergangenen 30 Jahren auf seinen Trips zwischen China, Tschechien , Australien und Mexiko sammelte. Der zu h\u00f6rende Soundtrack sorgt dabei f\u00fcr angenehm flatternde Hosenbeine. Angesichts der von Niblock komponierten Klangkaskaden gr\u00fcbeln die Experten ob sich hier die verleugnete Gro\u00dfmutter von Grunge und Ambient offenbart. Die von Niblock geleitetet New Yorker Initiative &#8222;Experimental Intermedia&#8220; hilft als Partner und dient als eines der Vorbilder f\u00fcr mex.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/experimentalintermedia.org\/\">http:\/\/experimentalintermedia.org\/<\/a><\/p>\n<p><strong>\/\/<\/strong><\/p>\n<p><strong>\/\/ raum 6<\/strong><\/p>\n<p><em>Gleichzeit<\/em><strong><strong><br \/>\nPAUL PANHUYSEN<\/strong> <\/strong>[NL] [*1934]<br \/>\nDas Eindhovener &#8222;Het Apollohuis&#8220; von H\u00e9l\u00e8n\u00e9 und Paul Panhuysen war in den 80er und 90erJahren einer der Dreh- und Angelpunkte der internationalen Klangkunst-scene. Seit dem bestehenvon mex war die Hilfe der Panhuysens als einmaliges K\u00fcnstler- undKuratoren- und Lebens teams immer present. In Dortmund zeigt Paul Panhuysen eine seiner Langsaiten Installationen, in diesem Fall in einer 6-saitigen, Appartement -verspannenden Variation f\u00fcr Piezomikrophone und Teekessel.<\/p>\n<p><strong>\/\/<\/strong><\/p>\n<p><strong>\/\/ raum 7<\/strong><\/p>\n<p><strong>ACHIM WOLLSCHEID<\/strong> [D] [*1959]<br \/>\nDie Installationen von Achim Wollscheid sind audiovisuell, interaktiv und ortsbezogen. \u00dcber Realtime-Transformationen angesteuerte Lichtquellen und Lautsprecher stehen im steten Dialog mit dem Publikum. Der Festivalbeitrag wird eigens f\u00fcr den Ausstellungsort konzipiert und realisiert.<\/p>\n<p><strong>\/\/<\/strong><\/p>\n<p><strong>\/\/ Bar Etage 1<\/strong><\/p>\n<p><strong>Pr\u00e4sentation 10 Jahre mex-design<br \/>\nCHRISTA MAREK<br \/>\n<\/strong>16 h\u201324 h<\/p>\n<p><strong>\/\/ <\/strong><\n\n<strong>DJ segment (genesungswerk) \u2028mischt mex<br \/>\n<\/strong>Die 200 K\u00fcnstlerInnnen der letzten 10 Jahre wurden eingeladen, Audio-Ressourcen zur Verf\u00fcgung zu stellen.<br \/>\n20 h\u201324 h<\/p>\n<p><strong>&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/p>\n<p><strong>\/\/\/\/\/\/\/\/ elf<\/strong><\/p>\n<p><strong>K\u00d6LN<br \/>\nGalerie Rachel Haferkamp<\/strong><br \/>\nEigelstein 12<\/p>\n<p><strong>11. Dezember 2002\u2028 \/\/ Performance<br \/>\n<\/strong>19:30 h<\/p>\n<p><strong>13.12.02 &#8211; 11.01.03 \u2028\/\/ Installationen<br \/>\n13. Dezember 2002 \u2028vernissage<br \/>\n<\/strong>19 h<\/p>\n<p><strong>11. Januar 2003\u2028 \/\/ Performance<br \/>\nFinissage<br \/>\n<\/strong>18 h<\n\nVeranstaltet von: Galerie Rachel Haferkamp <a href=\"http:\/\/www.rachelhaferkamp.de\">www.rachelhaferkamp.de<\/a> in Zusammenarbeit mit mex &#8211; intermediale und experimentelle Musikprojekte<\/p>\n<p><strong>Warum Feiern? <\/strong>Es gibt wenige Dinge am Leben die sich mit einer so pr\u00e4ziser Regelm\u00e4ssigkeit einstellen wie Geburtstage. Jeder hat jedes Jahr einmal Geburtstag. Bei den dazugeh\u00f6rigen Festivit\u00e4ten gilt es unter den Humanoiden als besonders chic viertel und halbe Jahrunderte mit gehobener Aufmerksamkeit zu ber\u00fccksichtigen. Im deutschen Vereinswesen freut man sich jedoch schon \u00fcber zehntel Jahunderte&#8230;<\/p>\n<p><strong>Warum Feiern? <\/strong>Am 6.12, dem Nikolaustag des Jahres 1992 gr\u00fcndete sich der Dortmunder Verein mex e.V. und wurde wider erwarten bisher nicht aufgel\u00f6st. Seither organisiert mex\u2013 angeregt von dem Eindhovener &#8222;Het Apollohuis&#8220; und der New Yorker &#8222;Experimental Intermedia Fondation&#8220; \u2013 Konzerte, Video-Screenings und Ausstellungen, die sich den audiovisuellen K\u00fcnsten widmen. mex agiert im Netzwerk. Alle Konzerte werden in Kooperation durchgef\u00fchrt. Das k\u00f6nnte die pl\u00f6tzliche Pr\u00e4senz in K\u00f6ln erkl\u00e4ren&#8230; Aber wer interessiert sich beim Feiern schon f\u00fcr den Anla\u00df der Party. Entsprechend soll es nicht ums gemeinsam Altwerden gehen, sondern um ein gewohnt ungewohntes Programm und ein wenig um Zahlenspiele. <strong>Darum. <\/strong> Auf dem Programm stehen eine Performance Nacht, eine Ausstellung und eine Finissage. Die Programmpunkte pr\u00e4sentiert eine Auswahl von K\u00fcnstlern, deren Arbeit und Leben in den letzten Jahren ma\u00dfgeblichen Einflu\u00df auf das Selbstverst\u00e4ndnis und die Entwicklung von mex hatten, aber auch k\u00fcnstlerische Positionen, die aus unerkl\u00e4rlichen Gr\u00fcnden bisher noch nicht zu sehen und zu h\u00f6ren waren&#8230;<\/p>\n<p><strong>\/\/\/\/<\/strong><\/p>\n<p><strong>\/\/\/\/ <strong>KONZERTE ZUM SEHEN UND H\u00d6REN<br \/>\n<\/strong> 11. Dezember 2002 <\/strong>mittwoch 19:30 h<\/p>\n<p><strong><strong>SAM ASHLEY<\/strong><br \/>\n<\/strong><em>seeing things<\/em><br \/>\nDer Wahl-Dortmunder und MeX-Haus-Schamane f\u00fchrt sein Tanzst\u00fcck <em>Seeing Things<\/em> auf, in dem es um die beliebte Erfahrung von Momenten geht, in denen man Dinge sieht, die nicht da sind.<\/p>\n<p><strong><strong>\/\/<\/strong><\/strong><\/p>\n<p><strong><strong>GUY DE BI\u00c8VRE<\/strong><br \/>\n<em> <\/em><\/strong><em>Dead Cat on the Nile\u2028 (mixing them up)<br \/>\n<\/em>f\u00fcr delta microcontroller<br \/>\nDer belgische Komponist Guy De Bievre ist bekannt f\u00fcr seine dekonstruktivistische Weltsicht und eine elegante konstruktive Werksfusion von Blues, komplexen Feedbackstrukturen und Gl\u00fchweinausschank&#8230;\u2028 <a href=\"http:\/\/www.guydebievre.de.vu\/\"><br \/>\nhttp:\/\/www.guydebievre.de.vu\/<\/a><\/p>\n<p><strong><strong>\/\/<\/strong><\/strong><\/p>\n<p><strong><strong>EVA-MARIA KOLLISCHAN<\/strong><br \/>\n<\/strong><em>Zwei Geschichten<\/em><br \/>\nVideo<br \/>\nEva Maria Kollischan besch\u00e4ftigt sich mit dem Nebens\u00e4chlichen. In Videos, Fotos und Installationen zeigt sie die Welt von ihrer R\u00fcckseite. <em>Zwei Geschichten<\/em> ist ein m\u00e4rchenhaftes Video, das gleich doppelt in die Leere leitet&#8230;<\/p>\n<p><strong><strong>\/\/<\/strong><\/strong><\/p>\n<p><strong><strong>PAUL PANHUYSEN<\/strong><em><br \/>\n<\/em><\/strong><em>Radio K\u00f6ln<br \/>\n<\/em>vom Platz des himmlischen Friedens<\/p>\n<p><strong><strong>\/\/<\/strong><\/strong><\/p>\n<p><strong><strong>KIRSTEN REESE<\/strong><br \/>\n<\/strong>St\u00fccke f\u00fcr Querfl\u00f6te &amp; Elektronik.<br \/>\nDie berliner Musikerin und Komponistin spielt die Kompositionen &#8222;Lied&#8220; von Hans Holliger und &#8222;Piccolo und Rauschen&#8220; von Peter Ablinger sowie das eigene St\u00fcck &#8222;dulationen&#8220;, bei dem nicht nur die Querfl\u00f6te mit den mysteri\u00f6sen Electronics vorkommen, sondern auch noch \u2013 passend zur Jahreszeit \u2013 Kl\u00e4nge eines Sommers auf dem Lande.<\/p>\n<p><strong><strong>\/\/<\/strong><\/strong><\/p>\n<p><strong><strong>AN SEEBACH \/ MARINA THIESS<\/strong><br \/>\n<\/strong><em>Ziemlich staubig ist es in der Sahara<\/em><br \/>\nComputeranimation<br \/>\nIn dem cleanen micro fiction treibt mit Spannung aufgeladener Pixelstaub in die Tiefen der leergefegten Milchstrasse. Eine Subraumspalte bereitet dem Treiben ein j\u00e4hes Aus und saugt den Staubnebel in ein Zeitvakuum.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.kuenstlerhaus-dortmund.de\/atel-Seebach.html\u2028\">http:\/\/www.kuenstlerhaus-dortmund.de\/atel-Seebach.html <\/a><\/p>\n<p><strong><strong>\/\/<\/strong><\/strong><\/p>\n<p><strong><strong>VOLKER STRAEBEL<\/strong><br \/>\n<\/strong><em>Guben, 1625<\/em><br \/>\nf\u00fcr Computer<br \/>\nDas Vier-Kanal St\u00fcck basiert auf der Aufnahme einer Elektrolok, so geh\u00f6rt und gefunden im Gubener Bahnhof. Es balanciert den Klang so vorsichtig auf der Grenze von Brummen und Rauschen, dass man v\u00f6llig vergisst zu fragen, was die 1625 im Titel zu bedeuten hat.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.straebel.de\/praxis\">http:\/\/www.straebel.de\/praxis<\/a><\/p>\n<p><strong><strong>\/\/<\/strong><\/strong><\/p>\n<p><strong><strong>HEINZ WEBER<\/strong><br \/>\n<\/strong><em>bass \u2013 110 <\/em><br \/>\nDer Wahlhanseat sendet <em>Hundert und zehn gestrichene und gestreichelte Gr\u00fcsse zum zehnten Jahr.<\/em> 110 ist eine Versuchsanordnung, analoge-mechanische Arbeitsformen in die mikrostruktuellen Ebenen von digitalen Medien zu transformieren.\u2028 bass \u2013110 sind 110 B\u00e4sse oder ein Bass 110mal addiert.<\/p>\n<p><strong><strong>\/\/<\/strong><\/strong><\/p>\n<p><strong><strong>ANNE WELMER<\/strong><br \/>\n<\/strong><em>travelling barefoot \u2013 mappings<\/em><br \/>\nf\u00fcr Computer &amp; Video<br \/>\nDas St\u00fcck simuliert eine Reise auf audio-visuellen Wegen. Mal generiert der Klang das Bild der Landkarte, mal geschieht es umgekehrt. Die Fahrt ins Blaue findet mit Hilfe von einigen Auff\u00fchrenden und einem Powerbook statt. Mit von der Partie sind Stimmen und Texte von Vilem Flusser und Doretti Neander, sowie Videoprojektionen von Boris Garrets.<\/p>\n<p><strong>\/\/\/\/<\/strong><\/p>\n<p><strong>\/\/\/\/ <\/strong><strong>17.12.02 &#8211; 11.01.03 \u2028\/\/ <strong>INSTALLATIONEN<\/strong><br \/>\nausstellung zum sehen und h\u00f6ren<\/strong><\/p>\n<p><strong>vernissage: 13. Dezember 2002 <\/strong> freitag 19 h<\/p>\n<p>Die Ausstellung versucht einen komprimierten Eindruck zu vermitteln, welches Durcheinander entstehen kann, wenn man versucht einen R\u00fcckblick, einen Status Quo und eine Vorschau in zweieinhalb R\u00e4umen zu fusionieren..<\/p>\n<p><strong><strong>\/\/<\/strong><\/strong><\/p>\n<p><strong><strong>MARIA BLONDEEL<\/strong><br \/>\n<\/strong>Maria Blondeel installiert Klang, Licht und Video, das sich als nicht unbeeinflu\u00dft von Publikum, dem Eigelstein und der Tageszeit erweisen wird.<br \/>\nhttp:\/\/listen.to\/street_work<\/p>\n<p><strong><strong>\/\/<\/strong><\/strong><\/p>\n<p><strong><strong>JOZEF CSERES<\/strong><br \/>\n<\/strong>Jozef Cseres pr\u00e4sentiert gleich ein Ganzes Museum und einen Himmel voller Geige.<\/p>\n<p><strong><strong>\/\/<\/strong><\/strong><\/p>\n<p><strong><strong>HANS W. KOCH<\/strong><br \/>\n<\/strong>Die Klanginstallation von hans w. koch l\u00e4sst das Herz eines jeden Seefahrers h\u00f6her schlagen, wovon auch die Ohren der Besucher nicht verschont bleiben werden.<\/p>\n<p><strong><strong>\/\/<\/strong><\/strong><\/p>\n<p><strong><strong>EVA-MARIA KOLLISCHAN<\/strong><br \/>\n<\/strong>Eva-Maria Kollischan sucht und zeigt das Darunter und das Dahinter.<\/p>\n<p><strong><strong>\/\/<\/strong><\/strong><\/p>\n<p><strong><strong>PHILL NIBLOCK<\/strong><br \/>\n<\/strong>Phill Niblock seines Zeichens ein weiterer mex Pate &#8211; erweist uns mit transparenten Fotos die stille Ehre.<br \/>\n<a href=\"\u2028http:\/\/experimentalintermedia.org\/\"> http:\/\/experimentalintermedia.org\/<\/a><\/p>\n<p><strong><strong>\/\/<\/strong><\/strong><\/p>\n<p><strong><strong>PAUL PANHUYSEN<\/strong><br \/>\n<\/strong>Paul Panhuysen, dessen &#8222;Het Apollohuis&#8220; seit Menschengedenken und Urzeiten mex helfend und inspirierend zur Seite stand, zeigt eine wandf\u00fcllende graphische Arbeit.<\/p>\n<p><strong><strong>\/\/<\/strong><\/strong><\/p>\n<p><strong><strong>AN SEEBACH \/ MARINA THIESS<\/strong><br \/>\n<\/strong>An Seebach und Marina Thies erweisen uns tiefe Einblicke psychedelisches Universum aus Haushaltsr\u00fcckst\u00e4nden und Staub.<\/p>\n<p><strong><strong>\/\/\/\/<\/strong><\/strong><\/p>\n<p><strong>finissage \u202811. Januar 2003 \u2028samstag 18 h<br \/>\n<strong>JUDY DUNAWAY<\/strong><br \/>\n<\/strong><em>Ballon-Konzert<\/em><strong><br \/>\n<\/strong>Zur Finissage am 11.01.2003, 18 h, l\u00e4sst Judy Dunaway die Luftballons schreien und die Ohren klingeln.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/jdunaway.web.wesleyan.edu\">http:\/\/jdunaway.web.wesleyan.edu<\/a><strong><a href=\"http:\/\/jdunaway.web.wesleyan.edu\"><br \/>\n<\/a><\/strong><\/p>\n<p><strong><strong>\/\/\/\/\/\/<\/strong><\/strong><\/p>\n<p><strong><strong>CHRISTA MAREK<\/strong><br \/>\n<\/strong>Die Grafikerin Christa Marek erfreut mit einem tiefen Einblick in zehn Jahre Oberfl\u00e4chendesign f\u00fcr den mex e.V.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.christamarek.de\/\">http:\/\/www.christamarek.de\/<\/a><\/p>\n<p>&#8212;&#8212;&#8212;-<\/p>\n<blockquote><p>Veranstaltet von: mex- intermediale und experimentelle Musikprojekte  e.V. im Rahmen von <a href=\"http:\/\/www.festival-open-systems.de\" target=\"_blank\">open systems<\/a>.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.festival-open-systems.de.\" target=\"_blank\"><br \/>\n<\/a>Mit freundlicher Unterst\u00fctzung durch das Kulturb\u00fcro der Stadt Dortmund,  der Stadtsparkasse Dortmund, Stiftung f\u00fcr Kunst und Kultur und der DEW<br \/>\nTageskarte 15 EUR \/ erm. 12 EUR<br \/>\nFestivalkarte\u2028 (im Rahmen von open systems) 40 EUR \/ erm. 32 EUR<br \/>\nKartenvorverkauf:<br \/>\nKIS KulturInfoShop im Karstadthaus<br \/>\nKampstr. 1 \/\/ 44137 Dortmund<br \/>\nMo bis Fr 9.30 bis 20 h \/\/ Sa 9 bis 16 h<br \/>\nTel.: 0231\/50 277-10<br \/>\nFax: 0231\/50 277-40<br \/>\nkis@dortmund.de und www.dortmund.de\/kis<\/p><\/blockquote>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>08. Dezember 2002 zehn jahre mex Veranstaltung in Dortmund ANNE WELLMER BETTINA WENZEL KIRSTEN REESE PIERRE BERTHET ROLF JULIUS HEINZ WEBER MARIA BLONDEEL JERRY HUNT PHILL NIBLOCK PAUL PANHUYSEN ACHIM WOLLSCHEID DJ SEGMENT CHRISTA MAREK 11. Dezember 2002 &#8211; 11. 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