[pfmz] vierzehn

1. Oktober 2005
Samstag –21 h,
mex im Künstlerhaus
Sunderweg 1, Dortmund



mit freundlicher Unterstützung des Künstlerhaus Dortmund, ProJazz und dem Kulturbüro der Stadt Dortmund.

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Gustavo Matamoros [USA]
snaredrum, video, elektronik, säge
und zahnstocher
/// pickup sticks with dreams and spirits
/// sound consumption
/// william tells of rights
/// variations on a shoestring
/// i saw a light in my chamber

Katja Butt [D]
video
/// bound
/// busy blues
/// meder
/// noire et blanche
/// ohne worte

Joachim Goßmann [D]
video und computer
/// driven through music
/// audiofraktal

Der Oktober, dem achteckigsten aller Monate, beschert den nicht minder sehnenden Augen der immer geneigten HörerInnenschar gleich drei Positionen audiovisuellen Wirkens: Zweifellos weit gereist betritt zunächst der USA-Venezuelaner Gustavo Matamoros die ebenerdige Bühne des Geschehens. Unter Anwendung eines einzigartigen Reigens krauser Instrumente beweist er, dass erstklassige Musik und Kunst nicht teuer sein müssen. Anderes, wenngleich nicht minder Intensives, versprechen die fünf ebenso kurzen wie hitzig-minimalistischen Videos, der dem optischen Schaffen entsprungenen Kölnerin Katja Butt. Zum Dritten erfüllt denn der Gesamt-Rheinländer Joachim Goßmann den bekannten Keller mit einem zwiefachen Roadmovie, der den spätnächtlichen Autofahrten der Fernsehanstalten eindeutig ihren Platz ins Frühstücksfernsehen weisen dürfte. Und weil das alles noch nicht reicht und der Abend ja noch jung ist, zeigt er uns schließlich auch noch das relativ real-akustische Apfelmännchen und mit ihm natürlich auch wo die Glocken hängen und das Licht angeht.

Katja Butt /// busy blues /// 2002
Katja Butt /// meder /// 1999
Katja Butt /// noire et blanche /// 1999